Konstruktiver Umgang mit Wut und Ärger (Seminarbericht)

Die Hamburger Kollegin Christel Sohnemann wurde im Sommer 2013 vom Center of Non-Violent Communication als Trainerin der ‚Gewaltfreien Kommunikation‚ (GfK) zertifiziert, dem Institut, dass Marshall B. Rosenberg selbst gründete. 2014-01-19_GfK-Seminar-Christel_2-klSeit Herbst bietet Christel nun auch offene Seminare und eine zweiwöchentliche Übungsgruppe zur gewaltfreien Kommunikation an.

Grund genug, eines ihrer offenen Wochenendseminare zu besuchen und sie als Trainerin kennenzulernen. Im Januar hieß das Thema: ‚Konstruktiver Umgang mit Wut und Ärger‘. (Christels Seminarbeschreibung)

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„Wie kann ich als Teamleiter mit Zynismus umgehen?“ – Veränderungskommunikation

Diese Frage wurde mir neulich gestellt. Doch auf diese Frage hatte und habe ich keine generelle Antwort. Hier nur eine erste Annäherung als Einstieg in eine Diskussion. Schreiben Sie uns auch gern praktische Beispiele aus Ihrem Firmenalltag über die Kommentarfunktion.

Einen guten Einstieg für die Frage, was Zynismus eigentlich von Ironie und Sarkasmus unterschiedet, bietet „doktorallwissend“ in einem youtube-Video: http://www.youtube.com/watch?v=9hdqF8Tv6Sw

Somit ist ein Zyniker jemand, der „die Werte und Ideale anderer verspottet“.

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Geschenk zur persönlichen Friedensförderung gesucht?

Hörbuch-Empfehlung zu besserem Umgang mit unserer Wut und der unserer Mitmenschen.

„Was Dir Deine Wut sagen will“,  ein deutschsprachiges Hörbuch zur ‚Gewaltfreien Kommunikation‘ von Marshall B. Rosenberg (amazon). Natürlich gibt es diesen Text auch als Buch zum Selberlesen (amazon).

In der ‚Gewaltfreien Kommunikation‘ geht es nicht darum, Wut und Ärger zu unterdrücken! Denn unterdrückte Wut sucht sich dann gern einen Weg, mit dem sie für uns und andere (auch physisch) gefährlich werden kann. Unsere Wut gibt uns dagegen Hinweise darauf, dass für oder in uns etwas nicht in Ordnung ist und wir dem Aufmerksamkeit schenken sollten.

Rosenberg vergleicht das mit den Warnleuchten im Armaturenbrett eines Autos, diese geben uns Hinweise auf die „Bedürfnisse“ unseres Motors, die wir ja auch nicht einfach ignorieren oder abdecken würden. Also lernen wir, mithilfe unserer Wut und unseres Ärgers mehr über unsere Gefühle und Bedürfnisse zu erfahren und diese verständlich auszudrücken.

Warum ich diese CD trotz meiner persönlichen Hörbuch-Abneigung empfehle?

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Wie Sie wertschätzend loben.

Mit seiner „gewaltfreien Kommunikation“ (non-violent communication) macht Marshall B. Rosenberg uns darauf aufmerksam, wie manipulierend und destruktiv Lob sein kann, denn es vermittelt zu leicht eine Wertung über den anderen Menschen statt eine echte Wertschätzung seiner Leistung.

  1. Erzähl den Menschen nicht, was oder wer sie sind. („Du bist toll!“)
  2. Sag konkret, was sie getan haben. („Ich bin froh, dass Du gestern nachmittag das Telefon für mich übernommen hast!“)
  3. Erläutere, warum das Deine Arbeit erleichtert oder Dein Leben reicher gemacht hat. (…“So konnte ich xy Projekt ungestört abschließen.“)
  4. Sag ihnen, wie sich das für Dich anfühlt. („Ich bin sehr erleichtert darüber, weil ich mich nun wieder mit ganzer Kraft unseren heutigen Aufgaben zuwenden kann.“)

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Nicht zu streiten, stört die Harmonie! – Heute schon gestritten?

Unter dem Titel „Streiten Sie doch!“ führte Wirschaftsmediatorin Kirstin Nickelsen (Homepage / XING-Profil) ein Netzwerk beruflich selbständiger Frauen provokant durch einen kurzweiligen Abendworkshop zum Konfliktmanagement.

Ein Merksatz der Kollegin: „Kann sein, dass es ausgesprochen problematisch ist. Unausgesprochen ist es eine Katastrophe.“ Mein Lieblingssatz daraus: „Nicht zu streiten, stört die Harmonie.“

Wer also besonders harmoniebedürftig ist, sollte das Streiten lernen, damit die „Mücke“ nicht zum „Elefanten“ wird. Wie macht man das nun?

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