Geschenk zur persönlichen Friedensförderung gesucht?

Hörbuch-Empfehlung zu besserem Umgang mit unserer Wut und der unserer Mitmenschen.

„Was Dir Deine Wut sagen will“,  ein deutschsprachiges Hörbuch zur ‚Gewaltfreien Kommunikation‘ von Marshall B. Rosenberg (amazon). Natürlich gibt es diesen Text auch als Buch zum Selberlesen (amazon).

In der ‚Gewaltfreien Kommunikation‘ geht es nicht darum, Wut und Ärger zu unterdrücken! Denn unterdrückte Wut sucht sich dann gern einen Weg, mit dem sie für uns und andere (auch physisch) gefährlich werden kann. Unsere Wut gibt uns dagegen Hinweise darauf, dass für oder in uns etwas nicht in Ordnung ist und wir dem Aufmerksamkeit schenken sollten.

Rosenberg vergleicht das mit den Warnleuchten im Armaturenbrett eines Autos, diese geben uns Hinweise auf die „Bedürfnisse“ unseres Motors, die wir ja auch nicht einfach ignorieren oder abdecken würden. Also lernen wir, mithilfe unserer Wut und unseres Ärgers mehr über unsere Gefühle und Bedürfnisse zu erfahren und diese verständlich auszudrücken.

Warum ich diese CD trotz meiner persönlichen Hörbuch-Abneigung empfehle?

Der Text wird von drei Sprechern ruhig und pointiert präsentiert, so dass man gut folgen kann, ohne dass es langweilig oder nervig würde. Das wird unterstützt von der sehr einfach und lebensnah gehaltenen Sprache Rosenbergs. Man muß nicht erst ein Expertenbuch studiert haben, um zu verstehen, was er uns sagen möchte.

Wie in seinen anderen Publikationen auch, nutzt er hier gut nachvollziehbare praktische Beispiele aus dem gesellschaftlichen, beruflichen, familiären und schulischen Alltag, um die Prinzipien seiner ‚Gewaltfreien Kommunikation‘ verständlich und nachfühlbar zu machen. Diese werden teils in kleinen Rollenspiele präsentiert. Was das Ganze zusätzlich auflockert.

Ein Einleitungszitat zum Abschluß: „Nicht das, was andere tun, macht mich wütend, sondern velmehr etwas in mir selbst, das darauf reagiert, was die Menschen um mich herum tun. Die Ursache meiner Wut also in meinem Inneren. Und deshalb muß ich lernen, den Auslöser von der Ursache zu unterscheiden.“ (M. B. Rosenberg)

 

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