Buch: Radikal Führen

Schon in 2012 erschien Reinhard K. Sprengers Buch ‚Radikal führen‘. Der Titel sprach mich direkt an, weil ich Einfachheit mag. Sprenger präsentiert uns hier keine neue Methode, sondern geht der Führung „an die Wurzel“: was ist Führung? Welche Aufgaben hat Führung?

Reinhard K. Sprenger  wurde Anfang der Neunziger Jahre bekanntBuch_Radikal-führen_Cover mit seinem Buch und dessen provokanten Titel ‚Mythos Motivation‚ (Spiegel-Interview, manager magazin), es folgte das Buch ‚Prinzip Selbstverantwortung‚. Beim Stichwort Selbstverantwortung bin ich gedanklich schnell bei der Umsetzung agiler Kooperation. Darum geht es dort doch auch, oder?

Agilität als Konzept spielt in ‚Radikal führen‘ keine Rolle. Doch es gibt gemeinsame Grundannahmen von dem, was Sprenger als Führungshaltung freilegt und Agilisten voraussetzen: der qualifizierte Mitarbeiter ist gut und tut sein Bestes zum gemeinsamen Geschäftserfolg. … wenn man ihn lässt. Oder das Credo in Bezug auf das Individuum: wir sollten Andersartigkeit schätzen.

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Agiler Drachenfallbau im ‚Wieimmerland‘

Im August traf sich die Hamburger PMI Agile CoP (Community of Practice) zu „Geschichten vom Scrum“, erzählt von Holger Koschek.

Gastgeber Stefan Gertz von der P3 Voith aerospace GmbH hatte dazu in die Lounge mit Sofaecke eingeladen und so konnten wir uns echtem Erzähl-Onkel-Flair hingeben. Herrlich!

Doch zwischen den Lesehäppchen, die Holger uns kredenzte, schaffte er auch immer wieder Gelegenheit zu vertiefenden Fragen an ihn, den erfahrenen Agile Coach und reichlich Raum für Ergänzungen, Erfahrungsaustausch und Diskussionen aller Anwesenden.

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Buch: „Geschichten vom Scrum“

Scrum(-buch) wie im Märchen

Scrumgeschichten-Ausschnitt

Endlich habe ich wieder ein Sachbuch gelesen, dass mit jeder Zeile Lust auf mehr und auf direktes Umsetzen und ausprobieren macht.

Dem Hamburger Autor, ehm, Geschichtenerzähler Holger Koschek gelingt es hier vortrefflich, die Freuden und Leiden eines Entwicklungsteams greif- und fühlbar zu machen, ohne dafür komplizierte Softwareentwicklungvorgänge zu schildern. Denn er entführt uns mit seiner Drachenfallenbauergeschichte ins neutrale „Wieimmerland“ (Assoziationen sind gewollt!) und ganz nebenbei natürlich auch ein Stück weit in unsere Kindheitsgeschichten. Illustrativ wird das mit Playmobilfiguren untermalt, was für meinen Geschmack verzichtbar wäre, zumal die ganzseitigen Fotos in schwarz-weiß gehalten sind.

Und so werden Scrum- und ‚lean‘-interessierte Leser nicht von Entwicklungsdetails abgeschreckt (Nicht-IT-Experten) und für Leser aus der IT und Softwareentwicklung besteht nun keine Gefahr, durch das Verlieren in technischen Umsetzungsdetails vom Wesentlichen der beschriebenen Methoden abgelenkt zu werden.

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